Am Donnerstag, den 10. September 2026, war Ethan Bensinger aus Chicago zu Gast am Campus HafenCity. Im Gepäck hatte er seinen eindrucksvollen Film „REFUGE. STORIES OF THE SELFHELP HOME“ über ein Altersheim für Holocaust-Überlebende in Chicago. Begleitet wurde er von Ruben Herzberg, dem ehemaligen Schulleiter der Klosterschule, der den Kontakt zum Campus HafenCity hergestellt hatte.
Der Film bot Schüler:innen der Jahrgänge 8 bis 10 sowie den Geschichtspat:innen einen persönlichen und zugleich eindringlichen Zugang zur Geschichte des Holocaust. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur historische Ereignisse, sondern vor allem die Menschen und ihre Schicksale.
Im Anschluss an die Filmvorführung kamen unsere Schüler:innen mit Herrn Bensinger ins Gespräch. Sie stellten viele interessierte und weiterführende Fragen – sowohl zum Entstehungsprozess und den Hintergründen des Films als auch zur aktuellen weltpolitischen Lage. Der Regisseur nahm sich viel Zeit für die Fragen und gab offen und differenziert Einblicke in seine Arbeit und seine Sicht auf die aktuellen politischen Herausforderungen. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig solche unmittelbaren Begegnungen sind.
Einen besonderen Schlusspunkt setzte Vahit aus der 10b. In seinem Plädoyer für Menschlichkeit und gegen jede Form von Pauschalisierung sagte er:
„Es gibt kein jüdisches Blut, kein muslimisches Blut und kein arisches Blut. Durch all unsere Adern fließt rotes Blut. Man kann nicht sagen, dass alle Juden böse sind, nur weil ein Jude böse ist. Man kann auch nicht sagen, dass alle Muslime Terroristen sind, nur weil ein Muslim Terrorist ist. Wir sind alle Menschen. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen.“
Ein Satz, der den Kern der Veranstaltung auf besondere Weise zusammenfasste: Erinnerung bedeutet nicht nur, zurückzublicken. Sie bedeutet auch, Verantwortung für die Gegenwart und unsere gemeinsame Zukunft zu übernehmen.
Am Donnerstag, den 10. September 2026, war Ethan Bensinger aus Chicago zu Gast am Campus HafenCity. Im Gepäck hatte er seinen eindrucksvollen Film „REFUGE. STORIES OF THE SELFHELP HOME“ über ein Altersheim für Holocaust-Überlebende in Chicago. Begleitet wurde er von Ruben Herzberg, dem ehemaligen Schulleiter der Klosterschule, der den Kontakt zum Campus HafenCity hergestellt hatte.
Der Film bot Schüler:innen der Jahrgänge 8 bis 10 sowie den Geschichtspat:innen einen persönlichen und zugleich eindringlichen Zugang zur Geschichte des Holocaust. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur historische Ereignisse, sondern vor allem die Menschen und ihre Schicksale.
Im Anschluss an die Filmvorführung kamen unsere Schüler:innen mit Herrn Bensinger ins Gespräch. Sie stellten viele interessierte und weiterführende Fragen – sowohl zum Entstehungsprozess und den Hintergründen des Films als auch zur aktuellen weltpolitischen Lage. Der Regisseur nahm sich viel Zeit für die Fragen und gab offen und differenziert Einblicke in seine Arbeit und seine Sicht auf die aktuellen politischen Herausforderungen. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig solche unmittelbaren Begegnungen sind.
Einen besonderen Schlusspunkt setzte Vahit aus der 10b. In seinem Plädoyer für Menschlichkeit und gegen jede Form von Pauschalisierung sagte er:
„Es gibt kein jüdisches Blut, kein muslimisches Blut und kein arisches Blut. Durch all unsere Adern fließt rotes Blut. Man kann nicht sagen, dass alle Juden böse sind, nur weil ein Jude böse ist. Man kann auch nicht sagen, dass alle Muslime Terroristen sind, nur weil ein Muslim Terrorist ist. Wir sind alle Menschen. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen.“
Ein Satz, der den Kern der Veranstaltung auf besondere Weise zusammenfasste: Erinnerung bedeutet nicht nur, zurückzublicken. Sie bedeutet auch, Verantwortung für die Gegenwart und unsere gemeinsame Zukunft zu übernehmen.