Zeitzeuge Claus Günther im Gespräch

Ein Beitrag des Filmkurses 5.

Im März hat sich der Filmkurs 5 mit unserer Schuladresse beschäftigt: Am Hannoverschen Bahnhof 27. Die Adresse gibt nicht etwa die Nähe zur U-Bahnstation an – das ist „HafenCity Universität“. Sie bezieht sich auf den ehemaligen Bahnhof, der jetzt eine Gedenkstätte ist und direkt an das Schulgelände grenzt. 

Der Ort wirft Fragen bei den Schülerinnen und Schülern auf: Warum liegen dort noch Gleise? Wofür stehen die Namen auf den aufgestellten Tafeln? Was ist hier passiert? Antworten auf diese und weitere Fragen konnte der Kurs im Gespräch mit Zeitzeuge Claus Günther bekommen. Claus Günther wuchs als Kind im Krieg auf und war bei der Befreiung Hamburgs am 3. Mai 1945 junger Teenager. Als aktives Mitglied in der Hitlerjugend waren seine Vorbilder Hitler, Göring und Goebbels. Erst nach Kriegsende erfuhr und verstand er, welche zerstörerische Wirkung die Nazi-Ideologie hatte. 

Aus dem Gespräch ist ein Film entstanden.

Dieser Film ist ein Beitrag der Filmreihe „es waren sogenannte normale Menschen“. Verschiedene Altersstufen (Jahrgang 5, 7, und 9) der Schulen Campus HafenCity, der Brecht-Schule und des Helmut- Schmidt-Gymnasiums haben mit den Zeitzeug*innen gesprochen. Die Interviews wurden im Rahmen der Woche des Gedenkens Hamburg-Mitte veröffentlicht und stehen auch für den Schulunterricht zur Verfügung.

Hier geht es zur Homepage von Gedenken Hamburg-Mitte.